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Startseite > Technik > Putzhinweise



Hinweis zum Verputzen von Ziegelmauerwerk

Verputztes einschaliges Ziegelmauerwerk ist eine bewährte Außenwand-Konstruktion.

 

Seine große Verbreitung beruht auf der hohen Ausführungssicherheit, der Wirtschaftlichkeit und der Vielfalt der Gestaltungsmöglichkeiten. Putze und Ziegel sind mineralische Baustoffe, die sich in der Wand in idealer Weise ergänzen.

Ziegel nach DIN V 105 - 100 oder nach allgemeinen bauaufsichtlichen Zulassungen für Außenwände bestehen aus porosiertem und gebranntem Ton mit Luftkammern.

Für einschalige verputzte Ziegelaußenwände werden heute überwiegend wärmedämmende Ziegel mit Rechenwerten der Wärmeleitfähigkeit für das Mauerwerk zwischen 0,08 und 0,18 W/(m²K) eingesetzt.

Die Ziegel müssen wie alle Wandbaustoffe güteüberwacht und zertifiziert sein.
Der Ziegelhersteller muss über ein gültiges Übereinstimmungszertifikat verfügen. Mit verputzten Ziegelwänden können bei geeigneter Materialauswahl alle statischen und bauphysikalischen Anforderungen, wie Tragfähigkeit, Wärme-, Feuchte-, Schall- und Brandschutz, sicher erfüllt werden.

Außenputze bzw. Außenputzsysteme sind ein wichtiger Bestandteil der Aussenwand,
da sie das dahinter liegende Mauerwerk dauerhaft vor Witterungseinflüssen schützen und wesentlich zu den bauphysikalischen Eigenschaften der Außenwand beitragen. Diese Eigenschaften werden durch die Kombination von Festigkeit und wasserabweisender Wirkung des Putzes sowie der Putzdicke gewährleistet. Außenputze werden heute in der Regel aus Werktrockenmörtel hergestellt, maschinell gemischt, gefördert und verarbeitet. Außenputze sind in DIN V 18550 - Putz und Putzsysteme genormt.

Dabei wird nach ihrem Einsatzbereich unterschieden zwischen Außenwandputz oberhalb des Sockels, Sockelputz und Kellerwandputz im erdberührten Bereich. Für wärmedämmendes Ziegelmauerwerk haben sich besonders Leichtputzsysteme nach DIN V 18550 bewährt. Ebenfalls haben sich Wärmedämmputzsysteme nach DIN V 18550 oder mit Zulassung) auf Ziegelmauerwerk bewährt.

In dem gemeinschaftlichen Merkblatt "Leitlinien für das Verputzen von Mauerwerk und Beton" haben die unten genannten Industrieverbände die wichtigsten Hinweise für fachgerechtes Verputzen auf Ziegelmauerwerk zusammengestellt. Mit dieser Information wenden sich die Verbände an Planer und Ausführende der Maurer- und Putzarbeiten.


Übersicht zum downloaden:

   
   
 

Putz auf Ziegelmauerwerk im .pdf-Format (225KB)

   
 

Putz auf Ziegelmauerwerk - Außen- und Innenputz .
Herausgeber: Arbeitsgemeinschaft Mauerziegel e. V.
im Bundesverband der Deutschen Ziegelindustrie e. V. .

  Letzte Aktualisierung: 11.12.2016




Checkliste: Außenputz auf Ziegelmauerwerk

  Baustoffe
  Ziegel nach DIN V 105 - 100 oder allgemeiner bauaufsichtlicher Zulassung
  mit Übereinstimmungszertifikat zur Anwendung als Bauprodukt und Güteüberwachung
  Putzmörtel aus Werktrockenmörtel nach DIN V 18550

  Putzgrund
    Mauerwerk nach DIN 1053 und DIN 18330 (VOB
  Lagerfugen vollfugig vermörteln
  Stoßfugen > 5 mm sind zu vermörteln
  Überbindemaß einhalten
  Fehlstellen beim Vermauern mit Mauermörtel schließen
  Mauerwerk vor übermäßiger Durchfeuchtung schützen

  Putzsystem
    Leichtputzsysteme nach DIN V 18550, Tabelle 5 oder herstellerseitig empfohlener Putz
  Druckfestigkeit des Unterputzes 5,0 N/mm²
  Unterputz/Oberputz wasserabweisend nach DIN V 18550

  Prüfen und Vorbereiten des Putzgrundes
    Prüfung gemäß VOB

  ausreichend trockener sauberer Putzgrund
  lose Teile trocken entfernen
  Temperatur = 5° C

  Auftrag des Unterputzes
  in 2 Arbeitsgängen: frisch in frisch
  besondere Maßnahmen bei Materialwechsel im Putzgrund

  Auftrag des Oberputzes
  Mindeststandzeit des Unterputzes beachten
  gegebenenfalls Egalisationsanstrich auftragen













   
   
 
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